Impressum

 
 

Herzlich Willkommen auf unserer Seite "Forum Belcantofreunde"

 
   

   
     
     
     
     
     

 

Renate Wulfert-Höfgen

Opern- und Konzertsängerin

Dipl. staatl. geprüfte

Gesangspädagogin

Stimmforscherin

Autorin von "VOX HUMANA"

 

Gründerin und Leiterin

des Kulturkreises

"Forum Belcantofreunde"

Tel.: 06151 - 63746

 

E-Mail:

forum-belcantofreunde@hotmail.de

   

 

Schirmherr

René Kollo

Kammersänger

 

"Ich übernehme gerne

die Schirmherrschaft über

das Forum Belcanto.

Ich wünsche dem Forum

viel Glück und hoffe,

dass neue Talente dadurch

ihren Weg in die

Öffentlichkeit finden."

 

 

 

   
   
     
 

 
 

Förderung der Kultur

 
 

betörender Klangschönheit und

 
 

glühender Intensität des Ausdrucks:

 
 

Neubelebung des Belcantos.

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 

Aktuelle Mitteilungen:


 

Darmstädter Echo, Bericht im Kulturteil vom 28. September 2016

 

 

Samstag, 1. 10. 2016, 17:00 Uhr

im Saal des Prinz-Emil-Schlösschens, Darmstadt

"Tönende Liebesgeschichten"

Arien, Duette, Lieder aus Lied, Oper, Operette von C. Loewe, R. Schumann, W.A. Mozart, A. Catalani u. K. Millöcker

Gemeinsam mit unserem Star, dem Bariton Hans Christoph Begemann - der ein besonderer Botschafter des Belcantos ist - werden wir das 5 jährige Bestehen des "Forum-Belcantofreunde" mit einem wunderbaren Konzert feiern. Hans Christoph Begemann ist an den großen Opernbühnen zuhause und hat sich zudem als Liedinterpret einen internationalen Namen gemacht.

Auf dem Programm stehen Lieder, Duette und Arien u.a. von C. Loewe, R. Schumann, W.A.Mozart. Ausschnitte aus Mozarts "Zauberflöte", "Cosi fan tutte" und "Figaros Hochzeit" bilden dabei den Mittelpunkt des Konzerts.

 

Mitwirkende

: Nicole Schmiedecke - Sopran, Claudia Simone Leib - Sopran, Hans Christoph Begemann - Bariton,

Friederich Haller - Klavier, Matthias Gräff-Schestag - Klavier

 

Leitung und Moderation: Renate Wulfert-Höfgen

 

Eintritt 12 Euro, Karten an der Abendkasse

oder im Vorverkauf unter 06151- 13613-10 ( 9:00 - 15:00 Uhr )

 

 
Voller Freude über die gelungene Konzertprobe
für den 1.10.16

 

KONZERT-NACHLESE:

Erschienen am 1.11.2016 in

"Kulturnachrichten, Magazin für Kunst, Kultur und Lebensart in Darmstadt und Umgebung"

 

Am 27.2.2016, !9 Uhr, Pfälzer Schloss Gross-Umstadt,

"Schöne Nacht, du Liebesnacht..."     Ausschnitte aus Oper, Operette, Musical

mit Claudia Leib, Sopran und Nicole Schmiedecke, Sopran.

Am Flügel Friederich Haller, sowie einem Gast.

 


Freitag,15. 4. 2016 ab 18 Uhr

Termin muss verschoben werden
Künstlertreff
im Schlösschen, Prinz-Emil-Garten, Darmstadt.

Gesprächs-Runde zum Thema "Wie leben und arbeiten Künstler in Darmstadt und Umgebung" .Austausch von Künstlern aus den Bereichen Musik, Theater, Literatur, bildende Kunst u.a. Die Gesprächsleitung hat Renate Wulfert-Höfgen und erhofft sich, dass gemeinsame Projekte entstehen und regelmäßige Treffen stattfinden. Kunst-Interessierte sind willkommen.


 

 

7. Mai 2016 - glücklich nach erfolgreichem Konzert

von links: Hans Christoph Begemann, Renate Wulfert- Höfgen, Matthias Gräff-Schestag


 

 
 

Rückblicke:


 
Darmstädter Echo vom 5. Oktober 2015

Schätze des Gesangs

VON KLAUS TRAPP

 

BELCANTO Eine bunte Repertoiremischung gefällt im Prinz-Emil-Schlösschen

 

DARMSTADT - (doru). Das von der Gesangspädagogin Renate Wulfert-Höfgen gegründete „Forum Belcantofreunde“ brachte am Samstag im Prinz-Emil-Schlösschen Gesangsliebhaber zusammen.

Unter Leitung der Veranstalterin Renate Wulfert-Höfgen bot das dreiköpfige „Belcanto“-Solistenensemble Kostbarkeiten aus einer bunten Repertoiresammlung, der Léhar-Evergreen „Dein ist mein ganzes Herz“ war das Motto des Abends mit Operettenschmelz von Léhar, Musicaltönen von Bernstein und Zigeunerromantik im Liedgut von Brahms. Buffokreisel drehten sich bei Nicolai, und große Oper mit Puccini, Verdi, Gounod sowie Mozart.

Dabei schlüpften die Sänger von einer Rolle in die nächste, eine flotte Umstellung, die von den Sopranistinnen Claudia Leib und Nicole Schmiedecke sowie dem Tenor Stephan Hess gut gemeistert wurde. Ruhender Pol im Wechselspiel der Tonsprachen war der Pianist Friederich Haller, der souverän begleitete. Durch die Nähe zu den Künstlern im intimen Raum des Prinz-Emil-Schlösschens wurde deutlich, dass Singen ein höchst subtiler Balanceakt ist. Nur durch einfühlsames Agieren ist der Tonus zu finden, der Mühelosigkeit, Ausdrucksvariabilität und Intensität ermöglicht. Das Ziel: Belcanto, jener „Schön-Gesang“, der gut Gefühle ausdrücken kann.

Am Beginn stand das gemeinsame Schwelgen der Sängerinnen mit „Dein ist mein ganzes Herz“: gut gemacht ohne Pathos, aber mit feinen Zwischentönen. Stephan Hess präzisierte mit warmer Stimmgebung „One hand, one heart“ aus der „West Side Story“. Ganz auf ernsten Ton gestimmt, sang Schmiedecke Brahms‘ „Acht Zigeunerlieder“. Nach anfänglicher Nervosität gewann die Sopranistin dabei zunehmend an Kraft und Dynamik. Sie konnte sich auch mit dem Satz „Nuit resplantissante“ aus Gounods „Cinq-Mars“ behaupten, einer vergessenen Rarität. An italienische Operndramatik wagte sich dagegen Leib: Mit ihrem warm schattierten Sopran stellte sie den Opernthriller „Vissi d’arte“ aus „Tosca“ vor, ebenso leidenschaftlich interpretierte sie „Ritorna vincitor“ aus „Aida“.

Die Schwere nahm dann Schmiedecke mit einer quietschfidelen Nummer aus Nicolais „Lustigen Weibern von Windsor“ wieder heraus; intensiv präsentierte Leib „O verzeih Geliebter“ aus Mozarts „Cosi fan tutte“. Wie sie bereit sind, sich auf ein pikantes Abenteuer einzulassen, demonstrierten die Sopranistinnen im komödiantischen Duett „Ich erwähle mir den Braunen“. Zum Schluss gab es verdient freudigen Beifall.

 

 

Renate Wulfert-Höfgen führt sachkundig und humorvoll durch das Programm

Unser Pianist Friederich Haller

 

 

Glücklich nach dem wunderbar gelungenen Konzert.

Von links:    Stephan Hess, Renate Wulfert-Höfgen, Nicole Schmiedecke, Claudia Leib

Unser Belcanto-Ensemble Darmstadt

 

 


 
 
 

Prinz Emil Schlösschen

Dein ist mein ganzes Herz

Darmstädter Kulturnachrichten, September 2015

lm Oktober gibt es wieder ein Belcanto-Konzert mit schönem ausdrucksvollen Gesang. Das Belcanto-Ensemble Darmstadt mit dem Pianisten Friedrich Haller, den Sopranistinnen Claudia Leib, Nicole Schmiedecke und dem Tenor Stephan Hess bietet Arien, Duette aus Cosi fan tutte von Mozart, Arien aus Aida von Verdi, aus Toska von G. Puccini sowie aus Die lustigen Weiber von Windsor von Nicolai. Diesmal wurde eine außergewöhnliche Komposition aus einer Oper von Gounod ,,ausgegraben". Weiterhin sind die Acht Zigeunerlieder von Brahms zu hören, sowie Ausschnitte aus der Westside-Story von Bernstein und aus dem Land des Lächelns von Lehar Dein ist mein ganzes Herz.

Die künstlerische Leitung hat wieder Renate Wulfert-Höfgen, die auch durch das Programm führt. Damit werden die begeistert aufgenommenen Konzerte von C. Piazzini und dem Konzertchor Darmstadt in der einzigartigen Atmosphäre des Schlösschens fortgesetzt. Erwähnenswert ist wieder die Förderung durch den Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. und den Firmen Tröndle und Pötz.

Ein Teil des Belcanto-Ensembles probt
August 2015

Samstag, 3. Oktober um 19.30 Uhr

Schlösschen im Prinz-Emil-Garten, Bessungen.

Vorbestellung unter: 06151-13613-10 (Mo.-Fr. 9-14 Uhr)

 

 

Darmstädter Echo, 11. 05. 2015 - KULTURSZENE

Bunte Mischung

CHORMUSIK Der Konzertchor Darmstadt singt Liebeslieder im Emil-Schlösschen

VON KLAUS TRAPP

   

DARMSTADT. Unter dem „Motto Frühlingserwachen“ stand der Konzertabend, mit dem der Konzertchor Darmstadt unterseinem Gründer und Leiter Wolfgang Seeliger im Schlösschen des Prinz-Emil-Gartens auftrat. Von der Renaissance bis in die Gegenwart reichte das bunt gefächerte Programm

Die rund dreißig Mitglieder des Konzertchors traten im kleinen Saal des Emil-Schlösschens in feierlichem Schwarz auf. Doch die Damen hellten die dunkle Stimmung mit roten Rosen auf, die Herren mit dezent farbigen Fliegen, Und entsprechend bunt war das Programm, dessen Schwerpunkt auf Liebesliedern lag, beginnend beim englischen Renaissance-Meister Thomas Morley mit dem Song „Now ist he Month of Maying" über Lieder aus der Romantik bis hin zum Vokal-Pop der Gruppe Wise Guys. Die Gesangspädagogin Renate Wulfeıt-Höfgen, die mit ihrem Projekt „Belcanto“ die klassische Konzertreihe im Nachbarschaftsheim betreut, moderierte das Programm, und Wolfgang Seeliger gab zusätzliche Informationen. Beherrschender Eindruck an diesem Abend waren die A-cappella-Auftritte des Chors, die von der Routine und Stilsicherheit der Sängerinnenund Sänger zeugte. Fabelhaft gelang dem Chor unter Seeligers animierender Leitung die Wiedergabe der Arie „Nessun dorma“ aus Puccinis „Turandot“ in einer raffinierten Bearbeitung füracht Stimmen. Und ganz zu Hause schien sich der Chor auch bei den Titeln „Wie kann es ein" von den Wise Guys und „How deep is your love" von den Bee Gees zu sein. Bei einem „West Side Medley" nach Leonard Bernstein in der Fassung für achtstimmigen Chor verließ Seeliger gar sein Dirigentenpult, um sich den Chormitgliedern ganz unmittelbar zuzuwenden.

Dass der Konzertchor auch über eine Reihe solistisch ausgebildeter Mitglieder verfügt, wurde in mehreren Liedbeiträgen hörbar. Die Sopranistin Kerstin Rasch trug geschmackvoll Mendelssohns „Frühlingslied“ vor, ihr nach tat es Kollegin Janet Fuchs mit Bernsteins „Dream with me“. Mit schlankem Tenor gestaltete Norbert Gutmann zwei Lieder aus Robert Schumanns "Dichterliebe",  und besonderen Anklang fand das Duett „Schön Blümelein“ von Schumann, gesungen von Janet Fuchs und Silke Faber.Am kleinen Flügel wirkte die Pianistin Susanne Hardick als gewandte Begleiterin; zudem trug sie als instrumentales Intermezzo Chopins anspruchsvolle g-Moll-Ballade auf beherzte Weise vor. Abschließender Höhepunkt waren sieben Stücke aus den "Liebesliederwalzern“ op. 52 von Johannes Brahms, in denen der Norddeutsche seine Vertrautheit mit der Wiener Walzerseligkeit unter Beweis stellte. Susanne Hardick und Christian Adams steuerten den vierhändigen Begleitpart zuverlässig bei. Auf Publikumszuruf wurde als Zugabe Morleys beschwingtes Mailied wiederholt.


 
 

"Figaros Hochzeit und andere Liebesgeschichten"

am 17. Januar 2015, Pfälzer Schloß

Konzert-Reihe "Belcanto"

"Junge Sänger stellen sich vor"

Samstag, 18. Oktober 2014, 19:30 Uhr,

Im Saal des Prinz-Emil-Schlösschens

 

"Das Geheimnis der Liebe"

Arien, Duette, Lieder aus Oper, Operette, Musical

von F. Schubert, W. A. Mozart, B. Smetana, G.Verdi, W. Korngold u.a.

 

 
 

Probenfoto

Konzert im Schlösschen, Prinz-Emil-Garten

Mitwirkende (von links)

am 18. 10. 2014

Stefan Hess, Claudia Leib, Nicole Schmiedecke, Bettina Schupp,

Mitwirkende (von links)

Renate Wulfert-Höfgen, Friedrich Haller

Stefan Hess, Nicole Schmiedecke, Renate Wulfert-Höfgen,

 

Claudia Leib, Bettina Schupp, Friedrich Haller

Darmstädter Echo, 20. 10. 2014 - KULTURSZENE

Rätsel der Liebe

VOKALMUSIK       Junge Sänger stellen sich im Darmstädter Emil-Schlösschen vor

VON KLAUS TRAPP

 

DARMSTADT.

In der von Renate Wulfert-Hötgen betreuten Konzertreihe „Belcanto“ traten drei Sopranistinnen und ein Tenor mit Liedern und Anrien zum unerschöpflichen Thema „Liebe“ auf. Das Schlösschen im Prinz-Emil-Garten war gut besucht.

„Wenige wissen das Geheimnisder Liebe“ - die Hymne von Novalis in der Vertonung von Franz Schubert gehört zu den Raritäten der Liedliteratur, und es ist ein Verdienst des von Renate Wulfert-Höfgen betreuten „Forums Belcantofreunde“, diese Kostbarkeit wieder entdeckt zu haben. Die Sopranistin Bettina Schupp sang das rätselhafte Werk mit schlanker Stimme und starkem Ausdruck, immer dem schwierigen Text auf der Spur, der die Liebe als mystische Vereinigung von Leib und Seele, Mensch und Universum feiert. Friederich Haller am Flügel war hier wie beim gesamten Abend ein zuverlässiger und anpassungsfähiger Begleiter. Zuvor hatten sich Claudia Leib mit dem nachdenklichen Lied „Plaisir d'amour“ von dem Mozart-Zeitgenossen Jean Paul Martini und Nicole Schmiedecke mit der neckischen Canzone „Se tu m'ami“ vom italienischen Barockmeister Giovanni Battista Pergolesi vorgestellt. Beide standen für den schönen Gesang, den die Gesangspädagogin Renate Wuliert-Höfgen, die informativ und mit Humor durchs Programm führte, zum Ziel erklärt hat. Man spürt, dass es ihr nicht nur ums saubere, schlackenlose Singen geht, sondern auch um mit Leben erfüllte Gestalten.
Der Schwerpunkt des Konzerts lag auf Opernausschnitten, und da zeigte sich, dass die jungen Sängerinnen und Sänger ihre Bühnenpräsenz auch durch vielsagende Gesten unterstützen. Claudia Leib bewies ihre Wandlungsiähigkeit, wenn sie gewandt von einer Rolle in die andere schlüpfte: als Micaëla aus „Carmen“, Dorabella aus „Cosi fan tutte“ und Desdemona aus „Othello“ war sie überzeugend zu erleben. Ein mit Bravos gefeierter Höhepunkt war das Duett zusammen mit Bettina Schupp als Fiordiligi, ebenfalls aus Mozarts „Cosi“. Nicole Schmiedecke leitete gekonnt von der Großen Oper zu Operette und Musical über. Mit innigem Ausdruck gestaltete sie eine Arie aus Korngolds „Die tote Stadt“, schalkhaft gelang das Duett „Mein lieber Schatz“ aus Smetanas „Die verkaufte Braut“ gemeinsam mit dem Tenor Stephan Hess, und in Ausschnitten aus Franz Lehárs „Der Zarewitsch“, sowie aus Frederick Loewes „My fair Lady“ bewies sie besondere stimmliche Geschmeidigkeit. Für die zündende Zugabe nach begeistertem Applaus sorgte Stephan Hess mit dem unverwüstlichen „Caro mio ben“.

 

Darmstädter Echo, 02. 05. 2014

Beflügelte Tänze

KONZERT    Die Pianistin Carmen Piazzini im Bessunger Garten-Schlösschen

VON KLAUS TRAPP

 

DARMSTADT.

Im ausverkauften Saal des Schlösschens im Prinz-Emil-Garten gab Carmen Piazzini am Mittwoch einen Klavierabend zugunsten des Nachbarschaftsheims Darmstadt. Werke von Joseph Haydn, Johannes Brahms und von argentinischen Komponisten standen auf dem anspruchsvollen Programm.

Ein kleiner, feiner Grotrian-Steinweg-Flügel, der zwar nicht neu, aber durchaus praktikabel ist, steht seit Kurzem auf dem Podium des Nachbarschaftsheimes. Carmen Piazzini, die in Darmstadt lebende Pianistin argentinischer Herkunft, war die Erste, diedas Instrument spielen und gleichsam einweihen durfte. Nach einftihrenden Worten von Renate Wulfert-Höfgen, die als Gründerin des ,,Forums Belcantofreunde“ zu den Veranstaltern gehört, begann Piazzini beschwingt und gut gelaunt mit der zweisätzigen G-Dur-Sonate Hob XVI.4O von Joseph Haydn. Sie traf genau den Ton des tänzerisch bewegten Stiicks, hinter dessen anrnutigen Themen der schalkhafte Humor des Meisters von Esterhazy hervorblinzelt.Dann aber ging’s sehr ernsthaft weiter zu einem der großartigsten Klavierwerke des 19. Jahrhunderts, den Händel-Variationen op. 24 von Johannes Brahms. Mit flexiblem Anschlag und Sinn fur Nuancen entlockte sie dem kleinen Fliigel eine reiche Skala von Ausdruckswerten. In den 25 Variationen spürte sie den Charakteren nach, die der junge Brahms quasi bei einem Gang durch die Musikgeschichte nachgezeichnet hat, von zart singend his mächtig auftrumpfend. Eine imponierende Leistung vollbrachte die Pianistin mit der Darstellung der groß angelegten Schlussfuge, der sie fast orchestralen Glanz verlieh.

Musikalische Grüße aus Argentinien

Den zweiten Teil des Benefizkonzertes widmete die Pianistin, die nun in großblumigem Kleid auftrat, der Musik ihres Heimatlandes Argentinien. Amüsant plaudernd stellte sie Tänze vor wie Tangos und Milongas, die der Folklore des Landes verpflichtet sind. Sie machte dabei deutlich, dass Komponisten wie Astor Piazzolla und Alberto Ginastera, die im Vordergrund des Programms standen, wichtige Anregungen auch in den USA und in Europa empfangen haben. Mit hinreißendem Temperament und sprühender Spielfreude gestaltete sie die Folge von Tänzen, die zwischen melancholischen und lebensfrohen Stimmungen pendelten. Höhepunkt dieses zweiten Konzertabschnitts waren die drei ,,Danzas argentinas“ von Ginastera, in denen glänzende Virtuositat und feine Empfindsamkeit sich begegnen. Die Zuhörer dankten es mit begeistertem Applaus.

 

 


 

Der Journalist Thomas Wolff vom "Darmstädter Echo" berichtete über die Absichten des "Forum Belcantofreunde"

am 22.10.2012: "Alles muss fließen"

...und über das folgend beschriebene Festkonzert

"Aus voller Brust" am 5.11.2012

 


 

Romantisches Festkonzert am 2.11.2012

zum 35-jährigen Jubiläum der Gesangsschule Wulfert-Höfgen, SchirmherrOberbürgermeister Jochen Partsch,

mit Prof. Carmen Piazzini und Hans Christoph Begemann

1.Reihe von links:   Renate Wulfert-Höfgen    Prof. Carmen Piazzini   Hans Christoph Begemann

2. Reihe von links   Friederich Haller   Nicole Schmiedecke   Matthias Gräff-Schestag   Claudia Leib   Bettina Schupp

 

Am Freitag, den 2. November 2012 findet um 19:30 Uhr in der Akademie für Tonkunst ein romantisches Festkonzert anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Gesangsschule Wulfert-Höfgen statt, für das Oberbürgermeister Jochen Partsch die Schirmherrschaft übernommen hat.
Unterstützt wird das Konzert, das von Renate Wulfert-Höfgen mit ihrem FORUM BELCANTOFREUNDE in Verbindung mit der Akademie für Tonkunst veranstaltet wird, von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem „Darmstädter Förderkreis Kultur e.V.“, der Sparkasse und anderen Sponsoren.
Das Publikum wird über die STAR-Besetzung des Konzertes hoch erfreut sein: Die Pianistin Prof. Carmen Piazzini spielt Werke von W.A. Mozart, der Bariton Hans Christoph Begemann singt Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“, begleitet von Matthias Gräff-Schestag, dem Leiter der Kammermusikklasse der Akademie für Tonkunst. Die Sopranistinnen Claudia Leib, Bettina Schupp und Nicole Schmiedecke, die in der Gesangsschule Wulfert-Höfgen ausgebildet wurden, singen Lieder, Arien und Duette von Franz Schubert und W.A. Mozart. Ihr Klavierbegleiter ist Friederich Haller von der Musikhochschule Frankfurt. Renate Wulfert-Höfgen wird durch das Programm führen.
 

 


 

Renate Wulfert-Höfgen,

Heidelberger Straße 125, 64285 Darmstadt

Tel.: 06151 - 63746

 

Gesangsschule Wulfert-Höfgen,

Sängerin, Dipl., staatlich geprüfte Gesangspädagogin, Stimmforscherin,

Gründerin und Leiterin des Kulturkreises Forum Belcantofreunde“

 
E-Mail:
forum-belcantofreunde@hotmail.de
 
 
 
Richard Wagner:
"Das älteste, echteste und schönste Organ,
dem unsere Musik ihr Dasein verdankt,
ist die menschliche STIMME"

 

Konzert in der Orangerie, Darmstadt

 

 

 

Am 24. März 2011 gründete ich das "Forum Belcantofreunde" in Darmstadt.
 

Meine Idee ist, aus der eigenen Freude an klassisch ausgebildeten, schönen und ausdrucksvollen Gesangsstimmen, die anrühren,

Menschen zusammenzuführen, die diese Begeisterung am BELCANTO mit mir teilen,

sich in einem Kulturkreis anregen, untereinander austauschen und Gesangstalente fördern möchten.

Als Mitarbeiter konnte ich einen Sängerkollegen gewinnen,der auf meinen Wunsch hin u.a.die Organisation gemeinsamer Besuche von besonders
interessanten Konzert- und Opernaufführungen organisiert und kommentiert, sowie ermöglichen wird, die jeweiligen Künstler kennen zu lernen.
   
 
 

R. Wulfert-Höfgen

Bayreuther Festspiele

,,Parsifal,,

Blumenmädchen

 

 

Aktivitäten des „Forum Belcantofreunde“ - Belcanto Akademie

 

 

Persönliches Kennenlernen unseres Schirmherren, Kammersänger René Kollo

 

 

Aufnahme von Vorschlägen zur Gestaltung des Kulturkreises „Forum Belcantofreunde“

   

Räumlichkeiten, die z.Zt. (2011) verfügbar sind: Verschiedene Konzertsäle,

 

sowie Schlößchen im Prinz-Emil-Garten und Gesangsschule Wulfert-Höfgen, alle in Darmstadt

   

Vortrag und Diskussion "Die Magie der Stimme"

   

Vortrag über "Belcanto" mit musikalischen Beispielen

   

Vortrag: "Welche Bedeutung hat Belcanto in der Musik der Gegenwart" - Komponisten äußern sich persönlich

   

Was sagen Stimm- und Gehirnforscher über die Wirkung des Belcanto

   

Erörterung von Möglichkeiten, Belcanto NEU zu beleben

   

Gesangs-Meisterkurse

 

 

Persönliche Vorstellung professioneller Belcanto-Sänger aus der Region mit Konzerten

 

 

Vorstellung begabter Nachwuchssänger und deren Förderung

 

 

Gesangs-Wettbewerb mit Verleihung eines Preises, z.B. „Elisabeth-Grümmer-Preis“

 

 

Einladung von Dirigenten mit ihren Chören

   

Vorträge von Theaterleitern, Musikern, Gesangsausbildern, Stimmforschern und Agenten

 

 

Künstler berichten über die Bayreuther Festspiele
   

Besonders erwähnenswert:
  Gemeinsame Besuche besonders interessanter Konzerte und Opernaufführungen
   

Nach einer gewissen Anlaufzeit dieser freien Initiative, die auf Sponsoren und Spenden angewiesen ist,

 

steht eine Beratung über die endgültige rechtliche Form des Kulturkreises „Forum Belcantofreunde“

 

als Verein, Stiftung oder Verbleib in einer freien Initiative aus.

   
 

Interessierte wenden sich bitte an Renate Wulfert-Höfgen

Per Brief: Heidelberger Straße 125, 64285 Darmstadt

Per e-mail: forum-belcantofreunde@hotmail.de

   
   
   
   
   
   
   

   

Das "Darmstädter Echo" berichtete am 5. April  2011 über das "Forum Belcantofreunde":
   

Die musikalische Eröffnungsfeier mit Konzert fand am 4. November 2011

 

im Schlößchen im Prinz-Emil-Garten statt.

 

Unter dem Titel "Ich schenk mein Herz..."  entführten die drei Sopranistinnen

 

Claudia Leib, Nicole Schmiedeke und Bettina Schupp, begleitet von dem Pianisten Friederich Haller,

  ins Zauberreich von Oper, Operette und Musical.
  Moderation Renate Wulfert Höfgen.
 

 

 

Das erste persönliche Kennenlernen einiger Belcantofreunde danach verlief sehr angenehm und anregend.

   

Glanz im Schlößchen, Prinz-Emil-Garten

 

- Viel Beifall für das Konzert zur Eröffnung des „Forum-Belcantofreunde“ am 04.11.11 –

   
 

Unter dem Titel „Ich schenk’ mein Herz…“ gelang es den 3 Sopranistinnen Claudia Leib, Nicole Schmiedecke, Bettina Schupp und dem Pianisten Friederich Haller, sowie der Moderatorin und Leiterin der Aufführung, Renate Wulfert-Höfgen, ihr begeistertes Publikum ins Zauberreich von Oper, Operette und Musical zu entführen.

   
 

Die "kulturnachrichten - Magazin für Kunst und Kultur in Darmstadt und Umgebung"

 

brachten eine Konzertnachlese in der Februarausgabe 2012

 
 

Claudia Leib       Bettina Schupp       Nicole Schmiedeke

 
 

"Die Sopranistin Claudia Leib bot mit schöner, geschmeidiger Stimme und berührendem Ausdruck die Arie der Susanna aus „Die Hochzeit des Figaro“, auch das Briefduett gelang ihr mit Bettina Schupp in Tongebung, Textverständlichkeit und Ausdruck überzeugend. In der Arie der Dorabella aus „Cosi fan tutte“ stellte Claudia Leib verschmitzt die Tücken der Liebe überzeugend dar. Dank ihrer Einfühlsamkeit war der Sprung in die Operette „Die lustige Witwe“ und „Paganini“ ein großer Genuss für das Publikum, das zeitweilig mitsummte. Ihre Wendigkeit bewies Claudia Leib weiter bei „My fair Lady“ und dem hinreißend dargestellten „Katzenduett“ von Rossini mit Bettina Schupp.

 

Die Sopranistin Bettina Schupp setzte in den Arien der Gräfin aus „Die Hochzeit des Figaro“, „Toska“ und im Duett mit Nicole Schmiedecke aus dem „Freischütz“ dramatische, schön gesungene Akzente, und auch ihr gelang der Übergang zur Operette „Die Dubarry“ mit „Ich schenk’ mein Herz…“ – dem Motto des Konzertes – schwungvoll und fesselnd. Ihre Darstellung im „Katzenduett“ von Rossini entlockte dem Publikum viele „Bravos“.

 

Die 3. im Bunde war die Sopranistin Nicole Schmiedecke, die mit ihrem Temperament und der Beweglichkeit die Flamenco-Tänzerin verriet und mit einschmeichelnd schöner Stimme überzeugend aus dem „Freischütz“ die Ariette des Ännchen und mit Bettina Schupp das Duett sang, in dem ihr Part die Aufmunterung der melancholischen Agathe (Bettina Schupp) war. Besonders schön und anrührend gesungen war Nicole Schmiedeckes Darstellung der Mimi aus „La Bohème“ sowie der Lauretta aus „Gianni Schicchi“. Glaubhaft gelang auch ihr der Übergang zur Operette, mit „Ich bin verliebt“ aus „Clivia“, sogar mit einem temperamentvollen Gang durch’s Publikum versehen.

 

Zuverlässig und einfühlsam begleitete der Pianist Friederich Haller das Konzert, das auch durch ihn wie aus einem Guss gelang.

Durch das Programm führte kundig und charmant Renate Wulfert-Höfgen, die Gründerin des „Forum-Belcantofreunde“, das mit diesem sehr gelungenen und das Publikum begeisternden Konzert eröffnet wurde. Die wärmende Nähe der Künstler zu ihrem Publikum wurde mehrfach lobend erwähnt. Dem Schirmherren, René Kollo, dessen Interesse auch der Förderung junger, begabter Sänger gilt, hätte es sicher gefallen."

 

 


 

 

 
 

Gesangsschule Wulfert-Höfgen, seit 1977, Heidelberger Straße 125, 64285 Darmstadt

Gesangsausbildung und Weiterbildung im Berufs- und Laienbereich, Belcanto und mehr….

 

Unterrichtsangebot:

   

Stimm- und Berufsberatung

   

Gesangsunterricht, Sprecherziehung

   

Korrepetition, Liedbegleitung

   

Musiktheorie

   

Konzertveranstaltungen

   

Zielgruppen:

   

Sänger mit dem Wunsch, Berufssänger zu werden

   

Professionelle Sänger, die Stimmkontrolle wünschen

   

Singende, die ihre Stimmqualität verbessern wollen

   

Bei erfolgreicher Absolvierung und herausragenden Leistungen stellt die Gesangsschule Wulfert-Höfgen ein besonderes Zeugnis aus.

 

Du kannst einen Menschen nichts lehren; du kannst ihm nur helfen, es in sich zu finden.“

Galileo Galilei

 

Diesem Leitspruch entsprechend, hoffe ich als Gesangspädagogin - mit sicherem Blick für Qualität – weiterhin durch meine Begeisterung und Berufserfahrung, auch als Opern- und Konzertsängerin, seit nunmehr 35 Jahren, nachhaltig zu bewirken, dass begabte, ernsthaft arbeitswillige, singbegeisterte Menschen Erfüllung im Gesang erfahren – sei es als Solist oder Chorsänger im Konzert-, Opern- oder Musicalbereich und das Publikum mit Klangschönheit, Ausdruckskraft und authentischer Ausstrahlung anzurühren vermögen. Bei den meisten Sängern ist das gelungen, und die Absolventen der Gesangsschule Wulfert-Höfgen konnten und können in entsprechende Engagements vermittelt werden.

Ab 2011 wird eine junge, begabte Sängerin, die noch von Christian Höfgen mit ausgebildet wurde und inzwischen eine eigene Musikschule leitet, zusätzlich für Gesangsunterricht zur Verfügung stehen.

 

 

   
 

Liederabend

im Stadttheater Rüsselsheim

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Liederabend

im Schlösschen, Prinz-Emil-Garten,

Darmstadt

 

Über die Gesangsschule Wulfert-Höfgen

Nach Abschluss meines Musikstudiums an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt im Hauptfach Gesang, als „staatlich geprüfte Gesangspädagogin“ und dem Diplom der „künstlerischen Reife“ als Sängerin, gründete ich 1977 voller Begeisterung und pädagogischem Feuer mit dem Pianisten, Dozenten der Akademie für Tonkunst und Studienleiter des Darmstädter Staatstheaters, Christian Höfgen, unsere Gesangsschule. Er hatte zuvor an der Staatsoper Dresden als Solo-Repetitor und Kapellmeister gearbeitet, u.a. mit meiner Tante, Kammersängerin Brünnhild Friedland.

Leitgedanke der Gesangsschule war und ist, Wegbereiter für begabte, ernsthaft arbeitswillige Singbegeisterte zu sein, die aus unterschiedlichen Gründen kein Hochschulstudium absolvieren können, sie zu inspirieren, ihr schöpferisches Potential zu wecken und zu fördern und das ihrer Begabung und ihrem Wesen entsprechende Ziel herauszufinden und ihnen eine professionelle Ausbildung zu bieten, die auf absolut individueller Förderung beruht und Zeit zum Wachsen lässt. Das ist sicherlich der Vorteil einer professionellen, privaten Gesangsausbildung ohne Prüfungs- und Zeitdruck und dient der Stärkung der Sänger-Persönlichkeit zur Gewinnung eines stabilen Selbstwertgefühles. Der Sänger ist sein eigenes Instrument, das ständig neu aufgebaut und konsequent trainiert werden muss, Störungen und Lampenfieber zu bewältigen hat, um durch gesungene Worte Geschichten, Empfindungen und Handlungen in echter, anrührender Weise wiederzugeben.

Die Sängerin und Gesangspädagogin Valborg Werbeck-Svärdström äußert treffend in ihrem Buch „Die Schule der Stimmenthüllung“:

Die gesangliche Durchbildung ist wohl von allen künstlerischen Fächern die intimste, verletzlichste, weil sie die menschliche Organisation in einem ganz direkten Sinne als Instrument zur Voraussetzung hat. Der Mensch selber muss als ganzer geistig, seelisch, leiblich vollkommen richtig „gestimmt“ sein, was einen ungeheuren „Balance-Akt“ bedeutet, wenn der stimmliche Vorgang sich frei schwingend, gleichsam losgelöst vom Körper, vollziehen soll. Eine geringe „Verstimmung“ der Gesamt-Organisation verdirbt sofort das feine Zusammenspiel der Kräfte. Es gibt nun gewiss in unserer Alltagswelt sehr viele Möglichkeiten, „verstimmt“ zu sein. Ein Singender heute braucht eine unerhörte Disziplin, um sich über die entgegenwirkenden Kräfte doch in den Bereich der „cherubinischen Harmonie“ zu erheben.“

Der einfühlsame und inspirierende Pianist Christian Höfgen setzte, entsprechend seiner eigenen Kompetenz, hohe musikalische und künstlerische Maßstäbe und verstand es, jene geheimnisvollen Fäden zu den Sängern zu spinnen. Er begleitete unsere Sänger regelmäßig in vielen szenischen Opernaufführengen (z.B. „Die Hochzeit des Figaro“, „Die Zauberflöte“, „Die verkaufte Braut“) und Konzerten in verschiedenen Gemeinden Darmstadts und Umgebung, in denen dem begeisterten Publikum lebendige Gesangsdarstellung geboten und den Lernenden zur richtigen Selbsteinschätzung verholfen wurde. Auch Karrierewünsche konnten hier bestärkt oder korrigiert werden. Den Aufführungen waren Proben in unserer Opernwerkstatt mit verschiedenen Regisseuren vorausgegangen.

Nach vielen Kursen und Hospitationen bei Gesangspädagogen mit unterschiedlichen Methoden prägte meine eigene entscheidende sängerische Weiterbildung als jugendlich dramatischer Sopran jahrelang Kammersängerin Prof. Elisabeth Grümmer, die durch den betörenden Wohlklang ihrer Stimme und der Tiefe ihres Ausdrucks sowie der Art ihres Unterrichtes,ähnlich der meiner ersten Gesangslehrerin - Elisabeth Einfeldt -  mein Vorbild ist.

So zielt der von mir erteilte Gesangsunterricht auf die Wiederbelebung des Belcanto und Umsetzung in die heutige Zeit mit Stimmschönheit, Ausgewogenheit im Klang und fesselndem Ausdruck – basierend auf einer stets funktionierenden Technik im Dienste eines wahrhaftigen künstlerischen Ausdrucks, der das Publikum berührt.

In meinem 1. Opernengagement als jugendlich dramatischer Sopran bei den Bayreuther Festspielen (1980 – 1991) konnte ich in die Praxis umsetzen, was professioneller Gesang erfordert: Beste körperliche Verfassung, viel Kraft und Ausdauer, reiches Gefühlsleben, große Vorstellungskraft, absolute Stimmbeherrschung und - um auf der Bühne zu bestehen - ungeheure Disziplin.

Hier erwarb ich das praktische Fachwissen und wohl auch die Intuition, einen Sänger richtig einzuschätzen, um somit sein Talent als Gesangspädagogin bestmöglich fördern zu können. Intensive Gespräche als Kollegin von z.B. Hildegard Behrens, Bernd Weikel und René Kollo erweiterten zudem meinen künstlerischen Blickwinkel.

Weitere Engagements folgten – besonders nachhaltig in Venedig, im „Gran Teatro la Fenice“ und Konzerte im In- und Ausland mit dem geforderten Repertoire einer Sopranistin.

In Darmstadt gründete ich eine eigene Konzertreihe mit besonderem künstlerischen Anspruch, die 15 Jahre in der Orangerie stattfand, unterstützt vom Kulturamt und Sponsoren. Jedes Konzert stellte ich unter ein bestimmtes Motto, so 1993 „Der Ring des Nibelungen am Klavier“, das ich mit bekannten Sängern und eigener Beteiligung, sowie den Besten unserer ausgebildeten Sänger aufführte. Der später berühmt gewordene Pianist und Dirigent Jonathan Nott begleitete am Flügel. Das letzte Konzert dieser Reihe fand 2008 unter dem Motto „Richard Wagner trifft Johannes Brahms“ statt.

Bei allen künstlerischen Vorarbeiten unterstützte bis zum Jahr 2006 der Pianist Christian Höfgen. Sein Tod ist ein unermesslicher Verlust.

Jetzt steht ein Kollege der Musikhochschule Frankfurt für Sänger-Proben und Konzertbegleitungen sowie Vorsingen bei Agenten und Dirigenten zur Verfügung - wie es bei Christian Höfgen üblich war.

Seit 2008 befasse ich mich zusätzlich im Austausch mit einer Musikhochschule, die ein Stimmforschungsstudio unterhält, mit Stimmforschung. Die wichtigen Erkenntnisse kommen meinem Gesangsunterricht zugute.

Um mein Wissen stetig zu erweitern und mich fachlich auszutauschen, gehöre ich seit 2009 dem „Bund deutscher Gesangspädagogen“ an.

 

 

Denn: „Des Lernens ist kein Ende“, wie Robert Schumann bemerkte.